BackupExec 12.5
Hier hat Symantec wirklich was getan und die Installation lief unter meinem Debian 4.0r5 (etch – X86) ohne Probleme. Obwohl Debian nicht auf der Liste der unterstützten Systeme steht ![]()
Und so geht es:
- Das RALUS-Paket von Symantec License Portal herunterladen:
BEWS_12.5.2213_LINUX-UNIX-MAC-SAP_AGENTS.tar.gz
- Paket auf der Debian-Maschine entpacken
- Script installralus ausführen und den Anweisungen folgen.
Mehr dazu im Symantec Backup Exec Administratorhandbuch ab Seite 1119.
Danach ist der RALUS-Agent installiert und kann gestartet werden:
/etc/init.d./VRTSralus.init start
Die Konfiguration findest du im Ordner /etc/VRTSralus, vor allem die Datei ralus.cfg ist hier interessant.
Unter /opt/VRTSralus liegen die ausführbaren Dateien sowie die Libs.
Es gibt noch unter /var/VRTSralus ein weiteres Verzeichnis, dieses enthält die Log-, PID-, Datei sowie die Versionsdatei.
Neu in 12.5 ist der Linux Remote-Medienagent. Mit diesem kann man Daten auf dem an dem Server angeschlossen Laufwerken sichern. Dazu mehr im Symantec Backup Exec Administratorhandbuch ab Seite 1159.
Da ich persönlich keine Laufwerke an einem Linux-Server habe, kann ich leider nichts zu diesem Agenten sagen.
Konfigurationsdatei (BE12.5)
Nun gucken wir aber noch in die ralus.cfg in /etc/VRTSralus, was die Einträge alle genau heißen, weiß ich auch nicht.
Wer was dazu weiß, bitte melden !!
Vorab steht immer „Software\Symantec\Backup Exec For Windows\Backup Exec\“ , zur besseren Darstellung habe ich das mit „…“ abgekürzt:
…Engine\Agents\Advertising Interval Minutes=60
=> Alle 60 Minuten den Medienserver kontaktieren
…Engine\Agents\Agent Directory List_1=backup.tuxhausen.de
=> damit steht der Linux-Server bei den Bevorzugten Ressourcen im Medienserver backup.tuxhausen.de (der Name muss auflösbar sein, sonst IP-Adresse eintragen)
…Engine\RALUS\SystemExclude1=/mnt/n1
=> Verzeichnis von der Sicherung ausschließen, in dem Fall /mnt/n1
…Engine\RALUS\SystemFSTypeExclude1=devpts
=> Dateisystem von der Sicherung ausschließen, hier devpts
Die folgenden Einträge habe ich noch, bin aber nicht 100% was sie bewirken:
| …Agent Browser\TcpIp\AdvertisementPort=6101 |
| … Debug\AgentConfig=0 |
| …Debug\VXBSAlevel=5 |
| …Engine\Agents\Advertise All=1 |
| …Engine\Agents\Advertise Now=0 |
| …Engine\Agents\Advertisement Purge=0 |
| …Engine\Agents\Advertising |
| …Engine\Agents\Advertising Internal Minutes=240 |
| …Engine\Agents\Auto Discovery Enabled=1 |
| …Engine\Logging\RANT NDMP Debug Level=0 |
| …Engine\RALUS\Encoder= |
| …Engine\RALUS\ShowTSAFS= |
| ..Engine\RALUS\VfmPath=/opt/VRTSralus/VRTSvxms |
Wer eine Idee hat, bitte einen Kommentar schreiben, danke !!
Logging
Gerade wenn es klemmt ist eine Log-Ausgabe nicht falsch, der Agent kann dies auf mehreren Wegen:
- Startest du beremote mit dem –log-console werden alle Logs auf die Konsole geschrieben
- mit –log-file Datei werden alle Logs in Datei geschrieben (nützlich im Init-Script)
- mit –log-file-auto werden alle Logs in Datei ins Verzeichnis /var/VRTSralus geschrieben ( auchnützlich im Init-Script)
Vor eine umfangreichen Backup solltest du das Logging aber besser wieder abschalten, das wird sehr schnell sehr groß …
Übrigens nicht wundern wenn diverse libs nicht geladen werden konnten, die habe ich auch, aber das Backup ist OK
2009-02-26 um 13:47
die Anleitung habe ich befolgt und alles hat wunderbar funktioniert. Wenn ich jetzt allerdings auf dem medien server mit entsprechender authenifizierung eine verbindung mit dem debian server aufbauen möchte popt folgende meldung auf: Beim versuch, den Inhalt von [server] zu durchsuchen, trat ein Fehler auf. Es konnte keine Netzwerkverbindung hergestellt werden.
Danke für einen tipp.
Gruß Rafael
2009-03-13 um 13:49
Hallo Rafael,
ich habe gerade den Artikel erweitert, bitte versuche es mal mit dem Logging auf dem Debian-Rechner.
Vielleicht sieht da etwas ..
Ansonsten, es sind aber keine Firewalls oder so im Wege ??
VG
2009-04-29 um 15:01
habe das selbe Problem
bitte helft mir
danke im Voraus
2009-06-22 um 11:27
Der Agent kontaktiert den Medienserver auf Port 6101 (…Agent Browser\TcpIp\AdvertisementPort in Config-Datei). Wenn dies geblockt wird, ist der Agent im Medienserver nicht sichtbar.
Für das Backup greift aber der Medienserver auf den Agent zu. Ich musste bei mir auf dem Linuxserver die Ports 10000 sowie 1025-1030 öffnen (anhand der Firewall-Logs rausgefunden).
2009-06-23 um 09:26
@Stefan:
Das mit den Ports ist korrekt, du kannst aber die Ports auch im Medienserver einschränken:
/Extras/Optionen/Netzwerk und Sicherheit
Allerdings den Port 10000 und 6101 brauchst du immer.
Eine Übersicht findest du bei Symantec:
http://seer.entsupport.symantec.com/docs/285830.htm